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Stereotype und Vorurteile und ihre Mechanismen

von Dieter Gremel

Kennen Sie das? Sie fahren in der Straßenbahn, eine auf Sie älter wirkende Person steigt ein, Sie stehen auf, bieten ihr den Platz an und die Person lehnt mit einem leicht eingeschnappten Ton ab. Wenn ja, dann sind Sie einem Stereotyp oder vielleicht Vorurteil gefolgt, das der älteren Person nicht gefiel.

Aber was ist da passiert?

Stereotype und Klischees sind Bezeichnungen in der Drucktechnik für Vorlagen, die dazu dienen, schnell eine Unzahl von Vervielfältigungen ein und desselben Bildes oder Textes herzustellen. Die Sozialwissenschaft hat diese Begriffe zur Beschreibung eines ähnlichen Phänomens übernommen. Auch in sozialen Kontexten wird ein vorgefertigtes Bild über eine Gruppe mit spezifischen Merkmalen dazu verwendet, es wiederholt auf viele einzelne Personen anzuwenden. Als betroffene Person kann das dann mühsam werden, wenn man/frau sich selbst so gar nicht sieht.

Was versteht man/frau also unter Stereotype? Stereotype sind eine Reihe von Überzeugungen und Assoziationen über die Mitglieder einer sozialen Gruppe. Genauer sind es kognitive Konzepte, die Generalisierungen über andere Personen und Gruppen von Menschen darstellen (vgl. Zick, 1997, S.43).

Es sind meist herausstehende, außerhalb der Norm wahrgenommene und sichtbare Eigenschaften und Verhaltensweisen, die zu Zuschreibungen führen. Das herausstehende ist in unserem Beispiel oben nicht unbedingt das Alter, sondern die damit verbundene Fitness. Stereotype können positiv oder negativ sein. „Tiroler sind gute Schifahrer!“ „Tiroler sind stur“. Das verwendete Stereotyp muss nicht unbedingt die Meinung des oder der Sprechenden wiedergeben. Oft sind es einfach nur Bilder, die man kennt und über die man Bescheid weiß.

Eine spezifischere Ausformung von Stereotypen sind Vorurteile. Stereotype wie auch Vorurteile sind eine Ansammlung von Assoziationen, die sich aus Erfahrungen, Erzählungen und medialer Berichterstattung speisen. Allerdings werden bei Vorurteilen auch Haltungen gegenüber Gruppen zum Ausdruck gebracht. Jens Förster, ein deutscher Sozialpsychologe definiert Vorurteile so:

"Vorurteile sind durch Erwartungen gefärbte Urteile, die zunächst nichts mit der Person an sich zu tun haben, sondern mit ihrer Gruppenzugehörigkeit.“ (J.Förster, 2008, S.18)

Vorurteilen und Stereotypen ist gemeinsam, dass sie sich auf eine Gruppe und nicht explizit auf die Einzelperson beziehen. Es ist jedoch die Einzelperson, die der verallgemeinernden Zuschreibung ausgesetzt ist. Bei Vorurteilen kommt allerdings in vielen Definitionen noch hinzu, dass sie mit negativen Emotionen verbunden sind.  „Österreicher sind korrupt.“ Sollten Sie sich beim Lesen dieser Zuschreibung betroffen fühlen, so erhalten Sie einen kleinen Eindruck davon, wie es sich anfühlen kann, aufgrund eines Aspektes Ihrer Identität bewertet zu werden, ohne dass Sie sich diesen Aspekt in der Regel ausgesucht haben.

Wie auch in der Druckerei ist der große Vorteil von Stereotypen und Vorurteilen, die Möglichkeit zu vereinfachen. Wir ersparen uns die Mühsal der Neubewertung jeder neuen Situation, in die wir geraten. Stattdessen nehmen wir auf bereits abgespeicherte Bewertungen und Assoziationen bezug und treffen damit eine erste Einschätzung. Das dient zur Orientierung und um handlungsfähig zu bleiben. Außerdem ist es gleichzeitig energiesparend und effizient. Deshalb könnte man/frau zu dem Schluss kommen, dass es sinnvoll sei, Vorurteile zu haben und mit stereotypen Bildern durch die Welt zu gehen. Bis zu einem gewissen Grad ist es das auch und deshalb haben wir alle Vorurteile. 

Vorurteile sollten sich aber nicht verfestigen und dazu führen, dass bestimmte Gruppen schlechter behandelt und diskriminiert werden. Der Diskriminierung geht oft, aber nicht immer, ein Vorurteil oder mehrere Vorurteile voraus. Diese müssen allerdings nicht bewusst sein. Studien zeigen, dass Personen mit bestimmten Namen und ethnischer Zuschreibung (welche Namen und Ethnien fallen Ihnen spontan ein?) in Bewerbungsschreiben bei exakt gleicher Qualifikation tendenziell öfter oder weniger oft zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden. Die auswählenden Personen sind oft über ihre tendenziellen Entscheidungskriterien überrascht, wenn sie darauf angesprochen werden.  (vgl. Hofer, Titelbach, Weichselbaumer, 2013).

Kaum jemand würde von sich behaupten, dass er oder sie bewusst diskriminieren will, oder seine/ihre Vorurteile absichtlich pflegt.

Was führt also dazu, dass wir trotzdem Vorurteile haben und welchen Nutzen haben sie? Es gibt einige Mechanismen, die Sozialpsychologie und Kognitionswissenschaften erforscht haben, die zumindest Hinweise darauf geben:

Nutzen von Vorurteilen

Vorurteile nutzen uns, denn sie schaffen ein „Wir-Gefühl“. Sie dienen der Selbstwerterhaltung und Selbstwertsteigerung. Sie bieten Kontrolle, legitimieren Hierarchien, erhalten Macht und sichern Herrschaft durch „Sündenböcke“. Vorurteile bieten Wissen und Orientierung und sie zeigen an, wem vertraut werden kann und wem nicht. (vgl. Zick, Küpper, Hövermann, 2011. S. 37ff).

Wir bilden gerne Kategorien

Wir haben als soziale Wesen die wesentliche Eigenschaft zu kategorisieren, genauer noch soziale Kategorien zu bilden (vgl. Klauer S. 23ff). Das ist wichtig: Würden wir keine Unterschiede bilden und auch nicht nach Unterschieden Ausschau halten, so hätten wir keine Möglichkeit uns zu orientieren und Entscheidungen zu treffen. Alles wäre gleich und damit alles Eins. Würden wir umgekehrt jeden Aspekt, den wir wahrnehmen, bis ins kleinste Detail zerlegen, so würden wir uns in einer endlosen Flut an Information verlieren, die letztlich keinen Sinn ergibt. Jede Verknüpfung von Information hat die Absicht, eine verständliche Form oder Gestalt zu kreieren. Außerdem hat das Bilden von Kategorien den Vorteil, kognitive Ressourcen sparen zu können. Jede Person, die mir mit ihren Besonderheiten begegnet, als Einzelfall zu bewerten, kostet mehr Energie, als wenn ich sie teilweise in Schubladen einordne.

So sehr wir dazu neigen Kategorien zu bilden, so sehr neigen wir auch dazu, Menschen in Eigen- und in Fremdgruppen zu unterteilen. Versuchsanordnungen (vgl. Peterson, Blank, 2008) zum sogenannten Phänomen der „minimalen Gruppen“ zeigen dies sehr eindrucksvoll.

Nehmen wir zwei zufällig gebildete Gruppen von Personen, die sich nicht kennen. Die eine Gruppe mag eher Bilder von Kandinsky, die andere eher Bilder von Klee. Führt alleine diese Einteilung dazu, dass sich die beiden gebildeten Gruppen jeweils Ressourcen zuweisen?

Die Untersuchung zeigt Folgendes: Werden deren einzelne Mitglieder mit der Aufgabe betraut Gelder zu verteilen, zeigt sich, dass, die Versuchsteilnehmer*innen, egal ob Kandinsky oder Klee Liebhaber*innen, dazu neigen, Personen mit derselben Künstlerpräferenz zu bevorzugen. Die Information, dass es zwei Gruppen gibt und man einer dieser Gruppen zugehört, reicht für die unterschiedliche Behandlung aus. Dabei haben sich die jeweiligen Gruppenmitglieder nicht mal kennengelernt. Interessant ist die Tatsache, dass der relative Unterschied zwischen den Gruppen im Hinblick auf die Verteilung der Gelder für die Gruppenmitglieder wichtiger war als der absolute Gewinn beider Gruppen: „Mir ist wichtiger, dass meine Gruppe mehr als die andere Gruppe hat, als dass wir beide insgesamt einen Gewinn machen.“

Wenn sie vor die Wahl gestellt wurden, entweder dem eigenen und dem Fremdgruppenmitglied einen hohen Gewinn zuzuweisen, oder für das Eigengruppenmitglied einen niedrigen Geldbetrag, dafür aber für das Fremdgruppenmitglied einen noch niedrigeren Gewinn vorzusehen, entschieden sich die Versuchspersonen für die letzte Möglichkeit. (vgl. Peterson, Blank, 2008, S. 202)

Denken wir an aktuelle gesellschaftliche Debatten zur Mindestsicherung, lässt sich mit diesem Phänomen gut beschreiben, wie es sein kann, dass einer gesamten Senkung der Mindestsicherung zugestimmt wird, solange es einen relativen Unterschied zwischen österreichischen und nichtösterreichischen Bezieher*innen gibt.

Ein Forschungsbereich der Sozialpsychologie, der sich mit Attributionstheorien beschäftigt, hat ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Vorurteilsforschung geliefert. Attributionstheorien versuchen zu beschreiben, wie Menschen Verhaltensweisen von sich und von anderen erklären/attribuieren. Einen solchen Mechanismus beschreibt der sogenannte „ultimative Attributionsfehler“. Hierbei wird positives Verhalten der Eigengruppe zugeschrieben und negatives Verhalten der Fremdgruppe angelastet. Negatives Verhalten der Eigengruppe und positives Verhalten der Fremdgruppe wird Situationsmerkmalen zugeschrieben. Nehmen wir Zeitungsartikel über Gewaltverbrechen. Sind bei einem Gewaltverbrechen Personen aus der Fremdgruppe die Täter, so wird der Aspekt der Gewalt als den Personen eigen zugeschrieben: „Die sind gewalttätig.“ Wird das Verbrechen von einer Person aus der Eigengruppe begangen, so wird es eher mit situativen Faktoren begründet: „Er war betrunken.“

Die selbstwertdienliche Attribution beschreibt hingegen, dass wir dazu neigen unseren Selbstwert zu beschützen. Deshalb bewerten wir Erfolge eher mit persönlichen Faktoren und Misserfolge eher mit externen Faktoren. Auch dieses Phänomen ist wohl jedem von uns vertraut.

Ein anderer Effekt, der herangezogen werden kann, ist der Sallienz-Effekt. Dieser meint, dass wir auffällige Merkmale dazu verwenden, um Stereotype zu bilden. Merkmale werden oft dann auffällig, wenn sie außerhalb der Norm sind. Ein weißes Pferd unter lauter schwarzen Pferden sticht uns viel eher ins Auge als eines der schwarzen Pferde und umgekehrt. Augenfällige Merkmale unter Menschen können das Geschlecht sein, eine sichtbare körperliche Beeinträchtigung, die Hautfarbe, usw. Untersuchungen zeigen, dass salliente/auffälligere Personen als einflussreicher gesehen werden und auch für ihr Verhalten persönlich verantwortlich gemacht werden. Insgesamt werden sie extremer bewertet, positiv wie negativ (vgl. Olbrich, 2014).

Inwieweit verändern sich Stereotype, wenn ich jemanden treffe, der/die nicht in das Stereotyp passt?

Sagen wir, wir treffen einem Mann, der sich fürsorglich mit viel Zeitaufwand um seine Kinder kümmert, so zeigen Untersuchungen, dass eine solche „außergewöhnliche“ Erfahrung keinen direkten Einfluss auf das bestehende Stereotyp hat. Das Antreffen eines einzelnen fürsorglichen Vaters führt nicht dazu, dass Männer insgesamt als fürsorglich angesehen werden. Stattdessen wird eine Ausnahme kreiert, ein sogenanntes Substereotyp, wie „der sanfte Mann“ oder in der Abwertung „das Weichei“.

Das kann sogar zur Verstärkung des ursprünglichen Stereotypes beitragen (vgl. Machunsky, 2008, S.45). Dieses Phänomen lässt sich mit „Die Ausnahme ist die Regel“ gut beschreiben.

Wann ändern sich Stereotype dann? Das geschieht am ehesten, wenn Personen, die mit neuen Bildern konfrontiert werden, gleichzeitig kognitiv mit etwas Anderem beschäftigt sind und damit weniger Ressourcen für die Bildung eines Substereotypes übrighaben. Je häufiger wir also Personen in unserem Alltag treffen, die nicht das Stereotyp erfüllen, desto eher ändern wir unser Stereotyp, weil es zu anstrengend wäre, das Stereotyp weiter aufrecht zu erhalten.

Das heißt, je mehr Männern wir in unserer direkten Umgebung begegnen, die Kinderbetreuungsaufgaben übernehmen und je mehr Frauen wir begegnen, die in Führungspositionen tätig sind, desto eher ändert sich das Stereotyp. Ein weiterer Aspekt, der zur Veränderung eines Stereotypes führen kann, ist eine in der Öffentlichkeit wertgeschätzte, bekannte Persönlichkeit, die sich entgegen der üblichen Erwartung verhält. Ein Beispiel dafür ist der Erfolg von Conchita beim Eurovison Songcontest. Wie sehr Vorurteile und Stereotype unser Verhalten und unsere Bewertung von anderen Personen beeinflussen können, zeigen der Rosenthal-Effekt, benannt nach dem Wissenschaftler Robert Rosenthal, und auch das Phänomen der Selbsterfüllenden Prophezeiung (Smith & Mackie, 2007, S. 86-87). In Untersuchungen konnte nachgewiesen werden, dass vorgefertigte Erwartungen einen Einfluss auf die Bewertung von Personen haben.

Ein Beispiel: Eine Lehrerin, der vor dem Besuch einer neuen Klasse erzählt wird, dass bestimmte Schüler*innen (nach dem Zufallsprinzip) störend und faul sind und andere fleißig und aufmerksam, wird dazu tendieren, diese Schüler*innen selbst so zu beschreiben, nachdem sie diese in der Klasse unterrichtet hat. In weiterer Folge lässt sich nachweisen, dass die so kategorisierten Schüler*innen dann auch tatsächlich unterschiedliche, der Kategorisierung entsprechende Testergebnisse erzielen. Fleißig beschriebene Schüler*innen haben bessere Testergebnisse als weniger fleißig beschriebene Schüler*innen. Dies lässt sich dadurch erklären, dass sich das eigene Verhalten den Erwartungen entsprechend adaptiert. „Fleißige“ Schüler*innen werden öfters aufgerufen, ermutigt und Fragen werden öfters und wohlwollender beantwortet. Die eigene Erwartung, das eigene Vorurteil wird reproduziert und die eigenen Überzeugungen verstärkt.

Wir wissen nun, dass wir erstens, dazu neigen zu kategorisieren. Zweitens stereotypisieren wir diese Kategorien, in dem wir ihnen verallgemeinernde Eigenschaften zuschreiben aufgrund hervorstechender Merkmale. Drittens bilden sich Vorurteile heraus, wenn die Verallgemeinerungen über die Gruppe negativ und mit Emotionen behaftet sind. Sind diese Vorurteile handlungsanleitend und haben darauf Einfluss, wie wir Menschen behandeln, so kann dies zu Diskriminierung führen.

Was können wir letztlich zum Abbau von Vorurteilen tun?

Eine mögliche Antwort bietet uns die Kontakthypothese von Gordon W. Allport (1954). Diese definiert folgende Kriterien, die dazu führen, dass Vorurteile abgebaut werden.

Es braucht gemeinsame übergeordnete Ziele
Das ist einer der entscheidendsten Faktoren in Intergruppenprozessen, um Vorurteile abzubauen. Über die gemeinsame Anstrengung, um die Ziele zu erreichen und die damit neuen gemeinsamen Erfahrungen wird die Möglichkeit geschaffen, alte Bilder mit neuen Erfahrungen zu ersetzen.

Personen haben den gleichen Status
Bleiben dieselben ungleichen Machtverhältnisse während des Kontaktes aufrecht, so bleiben auch die alten Stereotypen bestehen. Treffen Personengruppen mit jeweils keinem oder niedrigem Status aufeinander, so kann dies auch einen gegenteiligen Effekt haben. (Allport, 1954, S.453)

Eine freundliche Umgebung
soll vorhanden sein, die die Interaktionen zwischen den Gruppen erleichtert. Ein Kontakt ohne Interaktion kann Vorurteile verschlimmern.

Der Kontakt mit mehreren Mitgliedern der Fremdgruppe
führt eher zum Abbau von Vorurteilen. Zu wenige Kontakte könnten als Ausnahmen heruntergespielt werden.

Gleichberechtigung als soziale Norm
beschleunigt außerdem den Prozess.

Die Erfüllung dieser Kriterien sind gerade auf gesellschaftlicher Ebene mit einigen Herausforderungen verbunden. Sei es, dass es Kräfte gibt, die kein Interesse an z.B. gemeinsamen übergeordneten Zielen haben und dies auch mit einer unfreundlichen Atmosphäre deutlich machen oder dass das Herstellen eines gleichen Status auch mit Befürchtungen verbunden ist, den eigenen Status zu verlieren. Übrigens auch das Herstellen eines helfenden Systems stellt einen ungleichen Status her. Das ist ein Paradoxon, dessen Gegebenheit wir uns auch im Bemühen Vorurteile zwischen Gruppen abzubauen bewusst sein sollten.
Die Sozialpsychologie bietet noch eine ganze Menge an weiteren interessanten Forschungsergebnissen, die besser verstehen lassen, wie Vorurteile entstehen und welche Auswirkungen sie haben und wie ihnen begegnet werden kann. Wer eine lesenswerte Einführung sucht, dem sei das Buch „Einführung ins Schubladendenken“ von Jens Förster empfohlen. Die Vorurteilsforschung hat gerade in Europa in den letzten Jahren einen breiteren Platz eingenommen. Das mag auch den Herausforderungen einer immer komplexer und vielfältiger werdenden Gesellschaft geschuldet sein und dem Wunsch, diesen gut begegnen zu können.

Die Wissenschaft kann uns einige Spuren anbieten - im Zusammenhang mit Vorurteilen, könnte es lohnen, diese zu verfolgen. Letztlich braucht eine respektvolle Begegnung von unterschiedlichen Menschen immer die auch die Auseinandersetzung mit den eigenen Vorurteilen. Dies ist ein Prozess der, im Gegensatz zu diesem Artikel, niemals enden sollte.


QUELLEN

Allport, Gordon W. (1954): The Nature of Prejudice. New York: Doubleday Anchor Books.

Förster, J. (2008): Kleine Einführung in das Schubladen-Denken: vom Nutzen und Nachteil des Vorurteils (1. Aufl.). München: Goldmann.

Hofer, H.; Titelbach, G.; Weichselbaumer, D.; Winter-Ebme, R. (2013): Diskriminierung von MigrantInnen am österreichischen Arbeitsmarkt. Institut für Höhere Studien.

Herkner, W. (2001): Lehrbuch Sozialpsychologie. Bern: Huber.

Klauser, K. Ch. (2008): Soziale Kategorisierung und Steropypisierung. In L.-E. Peterson & B. Six (Hrsg.), Stereotype, Vorurteile und soziale Diskriminierung: Theorien, Befunde und Interventionen S. 23-28. (1. Aufl ). Weinheim: Beltz, PVU.

Machunsky, M. (2008): Substereotypisierung. In L.-E. Peterson & B. Six (Hrsg.), Stereotype, Vorurteile und soziale Diskriminierung: Theorien, Befunde und Interventionen S. 45 - 53. (1. Aufl ). Weinheim: Beltz, PVU.

Olbrich-Baumann, A.(2014, 2015): Sozialpsychologische Grundlagen. Retrieved from: http://homepage.univie.ac.at/andreas.olbrich/sozialpsychologiegrundlagen.pdf

Peterson, L.-E, Blank, H. (2008): Das Paradigma der minimalen Gruppen. In L.-E. Peterson & B. Six (Hrsg.), Stereotype, Vorurteile und soziale Diskriminierung: Theorien, Befunde und Interventionen S. 200-213. (1. Aufl ). Weinheim: Beltz, PVU.

Smith, E. R.; Mackie, D. M. (2007): Social psychology (3. ed). Hove: Psychology Press.

Zick, A. (1997): Vorurteile und Rassismus: eine sozialpsychologische Analyse. Münster; New York: Waxmann.

Zick, A., Küpper, B., & Hövermann, A. (2011). Die Abwertung der Anderen: eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung. Berlin: Friedrich-Ebert-Stiftung, Forum Berlin.

Mag. Dieter Gremel

ist Psychologe, Trainer, Coach und Psychotherapeut in A. u. S., Mitarbeiter der Beratungsstelle Extremismus und Selbstständiger Trainer – unter anderem für ZARA-Training.

ZEBRA - Interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum
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