User Image
Company Logo
zurück zur Übersicht

Presseaussendung zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Heute vor 70 Jahren verkündete die UN-Generalversammlung die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte in Paris. Sie beinhaltet grundlegende Auffassungen über die Rechte, die jedem Menschen zustehen, ungeachtet von „Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand“ (Art. 2 AEMR).

Die Erklärung zählt zu einer der großen Errungenschaften der Menschheit insbesondere, weil sie alle Menschen auf eine Ebene stellt und den Anspruch erhebt, Hierarchien aufzulösen. „Nach wie vor ist es notwendig über diese Errungenschaft laut zu sprechen. Die Einhaltung der Menschenrechte muss sorgfältig und kritisch beobachtet werden, damit beispielsweise geflüchtete Jugendliche nicht hinter Stacheldraht leben müssen“, betont ZEBRA-Geschäftsführerin Alexandra Köck.

Wenn das staatliche System versagt

Flucht ist unfreiwillig. Wenn das staatliche System die Bevölkerung nicht mehr vor Folter, Krieg, Verfolgung und Gewalt schützt oder dies sogar selbst ausübt, sind Menschen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Oft gehen damit schwere Traumatisierungen einher.

„Durch unsere Arbeit leisten wir einen wesentlichen Beitrag dazu, dass das Leid geflüchteter Menschen auf allen Ebenen anerkannt wird. Die Voraussetzung dafür ist ein sensibles Angebot, das ein Bearbeiten der traumatischen Erfahrungen ermöglicht“, so Alexandra Köck. Der ganzheitliche Ansatz der interkulturellen Psychotherapie berücksichtigt dabei unter anderem auch die gesellschaftlichen Veränderungen in Österreich. So beeinflussen geänderte rechtliche Situationen oder politische Verschiebungen die psychische Stabilität der KlientInnen. Die interkulturelle Psychotherapie arbeitet interdisziplinär mit medizinisch-psychiatrischer Beratung, Körperarbeit, begleitender Sozialarbeit und dem Dolmetschbereich.

Im Kontext des Internationalen Tag der Menschenrechte jährt sich heuer zum 10. Mal die Vergabe des Dr. Alexander Friedmann Preises. „Gerne erinnern wir uns an diese Auszeichnung für unsere Arbeit, die an Organisationen oder Personen verliehen wird, die sich im besonderen Maße für traumatisierte Menschen einsetzen. Besonders freut es uns, dass zu diesem Anlass unsere Arbeit im Rahmen des Films „10 Jahre Dr. Alexander Friedmann Preis. Die bisherigen PreisträgerInnen“ präsentiert wird“, hält ZEBRA-Geschäftsführerin Alexandra Köck abschließend fest.

(ZEBRA Presseaussendung, 10.12.2018)

Rückfragen & Kontakt:

ZEBRA - Interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum Granatengasse 4/III, 8020 Graz
Mag.ª Alexandra Köck

Tel.:+43 (0)316/835630
Mail: alexandra.koeck@zebra.or.at

ZEBRA - Interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum
Granatengasse 4/3. Stock
8020 Graz

Tel.: 0316/83 56 30
Fax: 0316/83 56 30 -50
Mail: office@zebra.or.at

Social Media Facebook