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Interkulturelles Beratungs-
und Therapiezentrum
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ZEBRA: Zusammenhalt in Zeiten persoenlicher Distanz ist wichtiger denn je!

Alle ZEBRA-Angebote konnten - trotz der geänderten Rahmenbedingungen seit dem 16. März - durchgehend von unseren Zielgruppen in Anspruch genommen werden. Besonders hervorzuheben gilt es, dass alle Beratungs- und Therapieangebote den Menschen mit Dolmetsch zur Verfügung stehen. So können Fragen, Sorgen und Anliegen in der Erstsprache mit den ZEBRA-MitarbeiterInnen besprochen werden.

„Für eine gesellschaftlich oft benachteiligte Gruppe weiterhin ein offenes Ohr zu haben, war uns wichtig. Daher haben wir sofort gehandelt und die Beratungsangebote als auch die Psychotherapie auf Telefonkonferenz mit DolmetscherInnen umgestellt. Nach vier Wochen können wir sagen, dass die Angebotsumstellung in vielen Bereichen sehr gut angenommen wird, in manchen Bereichen sogar stärker“, fasst ZEBRA-Geschäftsführerin Alexandra Köck zusammen.

ZEBRA-Anerkennungsberatung: Anlaufstelle für Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen

In den letzten Wochen sind vor allem die Anfragen in der Anlaufstelle für Personen mit im Ausland erworbenen Qualifikationen gestiegen. Aufgrund der kürzlich beschlossenen Covid-19-Gesetze sowie der Änderungen im Gesundheits- und Krankenpflegegesetz als auch im Ärztegesetz können derzeit nicht vollständig anerkannte MedizinerInnen sowie Krankenpflegepersonal in den verschiedenen Fachbereichen eingesetzt werden. Dies gilt für die Dauer der Pandemie.

Die ZEBRA-AnerkennungsberaterInnen informieren und unterstützen derzeit vermehrt MigrantInnen, die in ihrem Herkunftsland ein Studium oder eine Ausbildung im Gesundheits- und Pflegebereich absolviert haben. Durch die geänderte Gesetzeslage bekommen diese gut qualifizierten Menschen nun die Chance, ihre medizinischen Kompetenzen im österreichischen Gesundheitssystem einzubringen.

Kostenfreie ZEBRA-Sorgenhotline mit Dolmetsch 0800 799 702

Eine neue Sofortmaßnahme im Angebotskanon war die kostenfreie ZEBRA-Sorgenhotline mit Dolmetsch 0800 799 702. Für dieses Angebot bekam ZEBRA viel positive Resonanz weit über die steirischen Grenzen hinaus. Die täglichen Anrufe, die von ZEBRA-PsychotherapeutInnen entgegengenommen werden, reichen von Fragen zu den aktuellen Covid-19-Bestimmungen über Entlastungsgespräche aufgrund von Unsicherheit bis hin zu Krisengesprächen mit psychotherapeutischen Interventionen. Als große Erleichterung wird von den AnruferInnen die Möglichkeit empfunden, in der Erstsprache über ihre Anliegen zu sprechen. Neben der ZEBRA-Sorgenhotline bietet ZEBRA weiterhin Psychotherapie mit Dolmetsch für traumatisierte Geflüchtete an. Diese Gespräche, die bis hin zur Krisenintervention reichen, werden von den KlientInnen als große Stütze und Entlastung wahrgenommen.

Niemand darf alleine und zurückgelassen werden!

Der ZEBRA-Anspruch ist, dass in dieser Zeit auf alle geschaut werden muss. Neben den Risikogruppen gilt dies vor allem auch für Schülerinnen und Schüler aus Familien, die unter sozio-ökonomisch schlechten Bedingungen leben. Dies trifft häufig auch Familien mit Migrationsbiographie, die keine adäquate Ausstattung für home schooling zur Verfügung haben. So haben Kinder keinen Zugang zu Lernunterlagen. Außerdem fehlen auch die ehrenamtlichen UnterstützerInnen, da sie oft zur Risikogruppe gehören. „Hier braucht es jetzt ein gemeinsames Engagement seitens der Politik genauso wie von Schulen und der Zivilgesellschaft. Wir dürfen diese Kinder nicht zurückzulassen. Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist nun wichtiger denn je, denn nur gemeinsam können wir diese Herausforderung meistern“, so Alexandra Köck abschließend.

ZEBRA - Interkulturelles Beratungs- und Therapiezentrum
Granatengasse 4/3. Stock
8020 Graz

Tel.: 0316/83 56 30
Fax: 0316/83 56 30 -50
Mail: office@zebra.or.at

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